Ausgabe: 11.2006
113 Seten, 1 CD
SOA .NET
SOA in der Praxis
Viele reden von SOA, aber keiner macht es. Laut einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) werden in Deutschland nur 14 Prozent aller Investitionen in Integrationsprojekte für SOA aufgewendet, gerade einmal ein Prozent aller EAI-Projekte verfolgen einen umfassenden SOA-Ansatz. von Patrick Freudenstein, Frederic Majer und Axel Maurer Microsoft SharePoint wird erwachsen Mit Microsoft Office 2007 erscheint auch eine neue Version der Windows SharePoint Services und des neuen Microsoft Office SharePoint Server 2007. Grund genug, die Änderungen und Neuheiten etwas genauer zu betrachten. Im ersten Teil geht es um die Installation, die neue Oberfläche und die Architektur. In einem Folgeartikel werden die Aspekte behandelt, die für Entwickler von Bedeutung sind. von Frank Becker und Peter Nowak Client-Server-Kommunikation in Zeiten von Ajax Irreführender kann ein Name für eine Technik kaum sein: Die „Research Services“ für Office 2003 haben nichts mit Forschung und dergleichen zu tun, sondern sind ein allgemeiner Mechanismus, um beliebige Daten mithilfe von Web-Service-Funktionen über die Aufgabenleiste für ein Office-Dokument kontextsensitiv verfügbar zu machen. Beispiele von vielen sind das Abfragen eines Fachwörterbuches, das Hereinholen der Ergebnisse einer Google-Abfrage oder eine Abfrage in der Amazon-Produktdatenbank mithilfe einer ISBN-Buchnummer. Die deutsche Übersetzung „Recherchedienste“ trifft daher die Aufgabenbeschreibung etwas besser. Office-Dokumente mit Daten befüllen
.NET 3.0 Die Windows Workflow Foundation im Überblick Mit der Windows Workflow Foundation, die Bestandteil des kommenden .NET Framework 3.0 ist, erhalten Entwickler die Möglichkeit, Workflow-Funktionalität in ihre Anwendungen einzubinden. Damit stellt sich die Frage, für welche praktischen Einsatzfälle die neue Technologie von Vorteil ist. Control-Werkstatt Entwickler, die die ersten Schritte mit der Windows Presentation Foundation (WPF) bereits hinter sich haben, wissen, dass es zwar die aus WinForms bekannten Komponenten wie Button, TextBox oder auch TreeView gibt, diese aber völlig neue Eigenschaftstypen besitzen. Auch das Ereignismodell funktioniert etwas anders. Klar, dass dies auch einen Einfluss auf das Erstellen eigener Komponenten hat. Programmiersprache X (Teil 2) War Ihnen der erste Teil vielleicht etwas zu theoretisch oder vermissen Sie ein paar „knackige“ WPF-Beispiele? Nun, diese werden Sie auch in diesem Teil nicht finden, denn es geht bei dieser Einführung nicht um XAML/WPF, sondern um XAML allgemein. Wie XML ist auch XAML nicht an einen Zweck gebunden und nicht nur Microsoft, sondern auch Drittfirmen, planen XAML für eine Vielzahl von Aufgaben einzusetzen. Das Beschreiben von WPF-Oberflächen ist nur eine Aufgabe von mehreren im Rahmen des kommenden .NET Framework 3.0 (und darüber hinaus), wenngleich sicher eine der wichtigsten.
Visual-Basic-Werkstatt Visual Basic International Es gehört nicht nur zum guten Stil bei einer modernen Anwendung, oft ist es auch sehr praktisch, Bitmaps, Icons, Zeichenketten, ganze Textfiles, aber auch serialisierte Objekte, mit denen eine Anwendung arbeiten soll, in einer Ressourcendatei zusammenzufassen, die die Programmdatei begleitet. Praktische Voraussetzung sind Ressourcendateien, wenn es darum geht, eine Anwendung mit möglichst wenig Aufwand und Abhängigkeiten mehrsprachig zu gestalten.
Visual Studio Schnipseljagd Die Codeausschnitte von Visual Studio 2005 sind eine feine Sache, auch wenn die Idee grundsätzlich nicht neu ist. Niemand muss sich mit den von Anfang an zur Verfügung stehenden Schnipseln zufrieden geben, denn das Hinzufügen eigener Codeausschnitte ist problemlos möglich.
Best of MSDN Magazine Web Service Workflows Workflows bieten einen Mechanismus für die Modellierung und Implementierung eines Geschäftsprozesses als Abfolge von Aktivitäten, die die Interaktion zwischen Menschen und Backendsystemen verwalten, um eine Geschäftsfunktion zu realisieren. Geschäftsprozesse (oder Geschäftsanwendungen), die intensive menschliche Eingriffe verlangen, werden infolge der komplexen Koordination von mehreren Entitäten normalerweise über längere Zeiträume ausgeführt. Wenn man derartige Geschäftsprozesse mithilfe von Workflows implementiert, erhält man einen Mechanismus für die Koordinierung, Zusammenfassung und Weiterleitung von Geschäftsdaten.
.NET-Knigge Und wie heißt du? In dieser Folge des .NET-Knigge beschäftigt sich Christian Gross mit den Namenskonventionen für Namespaces, Klassen oder Klassen. Wie sollten Sie Typen, Methoden, usw. benennen und wie können Sie die Namenskonventionen von Microsoft anpassen bzw. optimieren.
Web-Technologien Sanfte Erneuerung Im dritten Teil der Atlas-Serie geht es um fortgeschrittenere Funktionen, die mit dem Atlas-Framework realisiert werden können. Viele grundlegende Funktionen im Bereich der Webprogrammierung lassen sich mit Atlas dynamischer und benutzerfreundlicher gestalten. Web 2.0 Anwendungen glänzen mit dieser völlig neuen Art und Weise, die Grenze zwischen Web und Desktop wird stetig kleiner.
Tools Testphase Microsoft hat mit Visual Studio Team System ein Produkt vorgelegt, welches datengetriebene Unit Tests anbietet, doch auch Open-Source-Unit-Test-Frameworks wie NUnit lassen sich diesbezüglich eigenhändig aufrüsten.
Q&A Tipps & Tricks
Sprachen .NET IronRuby – nicht nur für harte Kerle Die Programmiersprache Ruby hat sich innerhalb kurzer Zeit von einer Exotensprache zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Es dauerte daher nicht lange bis die ersten Implementierungen für das .NET Framework erschienen. Eine sehr interessante Alternative ist IronRuby von Wilco Bauwer, dessen interne Arbeitsweise in diesem Artikel ausführlich vorgestellt wird.
XML Corner Futter für den Desktop Während Microsoft mit seiner Feeds-API auf nur wenig Resonanz gestoßen ist, werden die Simple Sharing Extensions (SSE) in der Blogosphäre heiß diskutiert. Über die Notwendigkeit einer RSS-Erweiterung zum bidirektionalen Datenabgleich ist man sich weitgehend einig, doch ob diese ausgerechnet von Microsoft kommen sollte, ist strittig. Trotzdem dürfte sich die Spezifikation zumindest im Windows-Bereich und im .NET-Umfeld durchsetzen – sobald die ersten Microsoft-Applikationen mit SSE-Unterstützung auf dem Markt sind.
Open .NET CruiseControl.NET Dank des Erfolges des CRM-Hosters salesforce.com ist das Akronym SaaS in aller Munde. SaaS steht für „Software as a Service” (Software als Dienstleistung) und damit für einen neuen Denkansatz, wie Firmen mit Software Geld verdienen. Doch damit es soweit kommt, muss bereits bei der Software-Entwicklung umgedacht werden. Monatliche oder gar jährliche Software-Releases sind passé, das neue Zauberwort heißt Continuous Integration.
.NET Business Paketdienst Die neue Version 2.0 von Framework Studio von Framework Systems bietet drei wichtige Neuerungen: Packages, eine API für Add-ins und eingebettete Custom Controls. Was es mit diesen Neuerungen im Einzelnen auf sich hat verrät dieser Artikel. Ihr Chef – Partner oder Rivale? In vielen Unternehmen stehen demnächst wieder die sog. Zielsetzungs- und Beurteilungsgespräche an. Sind sie schon vorbereitet? Haben Sie Ihre in diesem Jahr erzielten Erfolge systematisch zusammengetragen, mit Ihren Jahreszielen abgeglichen und kommen Sie zu dem Ergebnis, dass sich Ihre Leistungen sehen lassen können? Dann wird es Zeit für eine Beförderung, mehr Verantwortung, auf jeden Fall für einen Bonus. Das muss Ihr Chef doch auch so sehen! Doch wie Ihr Chef Sie und Ihre Leistungen beurteilt, hängt wesentlich von seiner inneren Einstellung ab. Diese beeinflusst sein Handeln und damit auch die Tatsache, ob und vor allem wie er Sie fördert. Von SQLWindows nach .NET Das Software-Haus nGroup portierte eine komplexe ERP-Anwendung von SQLWindows nach .NET. Die Motivation für diese Portierung war, zukünftig eine moderne Entwicklungsumgebung verwenden, fertige Komponenten in die eigene Software integrieren und Projektanpassungen für Kunden einfacher realisieren zu können. Business & You Die Kolumne von Marcellus Buchheit